Photovoltaikanlage (PV-Anlage)

Bei der Gewinnung von Solarstrom wird die Strahlung der Sonne mittels Solarmodulen in elektrische Energie umgewandelt. Die Solarzellen erzeugen aus Tageslicht Gleichstrom, der von einem Wechseltrichter in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt wird. 

Ziel einer PV-Anlage ist die Unabhängigkeit vom Stromanbieter, die eigenen Stromkosten zu senken und den Klimaschutz zu fördern.
 
Wie wird eine PV-Anlage ausgelegt?

Nachfolgend eine Übersicht der wichtigste Einflussfaktoren:


               Faktor
                                         Erklärung

Dachfläche
 
Wie viel Fläche steht zur Verfügung (m²)?

     Ausrichtung & Neigung     
 
              Südausrichtung ist optimal, aber auch Ost/West ist möglich             

Standort
 
Sonnenscheindauer in der Region

Strombedarf
 
Wie viel Strom wird jährlich im Haushalt verbraucht
(z.B. 4.000 kWh)?

Speicher
 
Soll ein Batteriespeicher integriert werden?
(z.B. für Nachtstromnutzung)
 
Förderung & Vergütung in Deutschland (Stand 06.2025)

Einspeisevergütung nach EEG
  • Für jede eingespeiste kWh gibt es eine feste Vergütung über 20 Jahre
  • Höhe abhängig von Anlagengröße:
    • <10 kWp: ca. 8,11 Cent/kWh
    • >10–40 kWp: ca. 7,27 Cent/kWh
  • Volleinspeisung möglich mit leicht höherer Vergütung
Quelle: EEG-Novelle 2023–2025

Übersicht der aktuellen Förderprogramme

                Förderung                                      
                        Beschreibung

 
                    Anbieter

KfW 270
 
zinsgünstiger Kredit für PV + Speicher KfW (über Hausbank)

  Regionale Zuschüsse        
 
    z.B. für Stromspeicher, Wallboxen, Balkon-PV            Städte, Gemeinden, Bundesländer    

    Steuerfreiheit (seit 2023)            

PV-Anlagen bis 30 kWp auf EFH steuerfrei:
keine Umsatz- oder Einkommensteuer
 
Gesetzlich
 
Eine PV-Anlage spart Stromkosten, erhöht die Energieunabhängigkeit, wird durch EEG-Vergütung, günstige Kredite (KfW) und Steuererleichterungen gefordert.

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