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Was ist ein Energieausweis?

Ein Energieausweis bewertet und vergleicht die Energieeffizienz eines Gebäudes.
Er zeigt:
  • Wie viel Energie ein Gebäude verbraucht oder benötigen würde
  • Empfehlungen zur Verbesserung der Energieeffizienz
  • Einen Effizienzklasse-Index (A+ bis H) ähnlich wie bei Haushaltsgeräten
Er ist gesetzlich vorgeschrieben beim Verkauf, bei der Vermietung oder dem Neubau eines Gebäudes.
 
Arten von Energieausweisen

Es gibt zwei Varianten von Energieausweisen:

  1. Verbrauchsausweis: Basiert auf dem tatsächlichen Energieverbrauch der letzten 3 Jahre - Das Nutzerverhalten spielt große Rolle
  2. Bedarfsaufweis: Basiert auf der technischen Analyse von Gebäudehülle & Heizung - Ist eine objektivere Bewertung, da auf Bauphysik und Technik basierend
Was steht in einem Energieausweis?

Ein Energieausweis enthält typischerweise die nachfolgenden Punkte:

  1. Gebäudedaten (Baujahr, Wohnfläche, Heizungssystem etc.)
  2. Energiekennwert in kWh/(m²·a)
  3. Energieeffizienzklasse (Skala von A+ bis H)
  4. Empfehlungen zur energetischen Sanierung
  5. Art und Quelle der eingesetzten Energie (z.B. Öl, Gas, Fernwärme, Wärmepumpe)
Wann ist ein Energieausweis Pflicht?

Situation Energieausweis nötig?
Verkauf von Wohn- oder Nichtwohngebäuden Ja
Neuvermietung Ja
Neubau Ja
Nur Eigennutzung ohne Verkauf/Vermietung Nein
 Sanierungsförderung (z.B. KfW) Empfohlen / oft nötig
 
Gültigkeit

Ein Energieausweis ist immer 10 Jahre gültig, allerdings kann bei wesentlichen Änderungen am Gebäude (z.B. Sanierung) ein neuer Ausweis nötig sein.




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